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2013 total fünf Events - für weitere Events bitte scrollen

16. Oktober 2013

BE Netz AG, Ebikon - www.benetz.ch

Die BE-Netz AG wurde von Adrian Kottmann gegründet. Das Unternehmen ist spezialisiert auf die Planung und Realisierung von Energiekonzepten mit erneuerbaren Energien. Die erste Photovoltaikanlage realisierte Adrian Kottmann 1994 in Sursee. Inzwischen sind bei BE-Netz AG 50 Mitarbeitende für die Planung und Produktion von Solarstrom- und Wärmeanlagen beschäftigt. 

In der Schweiz stehen bereits über 1500 Solaranlagen von BE-Netz AG in Betrieb, davon wurden 30 Projekte mit dem Solarpreis ausgezeichnet – und jährlich werden rund 150 weitere Projekte realisiert.

Auf Flachdächern werden immer häufiger unsichtbare Anlagen für die Energieproduktion gebaut, d.h. die Solarmodule sind von aussen nicht sichtbar. Solche Anlagen wurden beispielsweise in Luzern auf der Verlängerung des Reussporttunnels der A2 sowie auf dem Dach des Verkehrshauses Luzern realisiert. Wie vielfältig die technischen Möglichkeiten zur Nutzung erneuerbarer Energie heute sind, zeigt das Beispiel am Migros Hauptsitz in Zürich, wo die Photovoltaikanlage in die Fassade integriert wurde.

Interessant ist die Kostenentwicklung: Aufdachanlagen sind seit 2006 rund 67 % günstiger geworden. Bereits ab 20 m2 Fläche ergibt sich ein gutes Preis-/Leistungsverhältnis. Die Investition in eine grössere Photovoltaikanlage (für 100 kW) kostet heute rund CHF 250‘000 und amortisiert sich innerhalb von 25 Jahren.

Der Konkurrenzkampf treibt die Entwicklung neuer Technologien zusätzlich voran. So wird bei Meyer-Burger derzeit getüftelt, wie in einem Modul nebst Strom auch Wärme gespeichert und genutzt werden kann.

Hier ein paar Impressionen zum letzten Event im Jahr 2013:

 
Adrian Kottmann (links) begrüsst 18 an Alternativenergie interessierte Besucherinnen und Besucher vom UNS und informiert über die Geschichte seines Unternehmens und den Stand der heutigen Technik.

 
In den Lager- und Produktionsräumen erhalten wir detaillierten Einblick in die Technik. Für die Montage der Solarpanels in Alu-Profile (Schweizer Fabrikat) hat die BE-Netz AG ein schraubenloses System entwickelt.



Aufmerksame Zuhörer im Bürogeschoss der BE-Netz AG. Rechts im Bild Marius Fischer, Leiter der Ingenieur-Abteilung und Stellvertreter von Adrian Kottmann.



Auf dem Dach der BE-Netz AG besichtigen wir die betriebseigene Solaranlage und lassen uns letzte technische Einzelheiten erklären.


 
Zum Abschluss des interessanten Rundgangs durch den Betrieb wurden wir mit einem grosszügigen Apéro verwöhnt. Ganz herzlichen Dank an Adrian Kottmann und Marius Fischer.

 


03. September 2013

Emmi Käse AG, Kaltbach  -  www.emmi-kaltbach.ch

Unser vierter Jahresbesuch führte uns nach Kaltbach, zu dem aus der TV-Werbung bekannten Käsekeller, wo der höhlengereifte Käse herkommt. Die Tour - geführt von Herrn Marbach - durch einen Teil der insgesamt über 2 km langen Höhle, in denen ständig bis zu 156'000 Käselaibe reifen, war überaus imposant. Während des Rundgangs erhielten wir vom UNS-Mitglied Xaver Husmann zusätzlich interessante Infos über die besonderen Herausforderungen (infolge hoher Luftfeuchtigkeit, nötiger Klimakonstanz, Notstromversorgung usw.), mit denen sein Ingenieurbüro Wey + Partner AG bei der Elektroplanung konfrontiert war.

Hier eine paar Eindrücke aus Kaltbach:


Herr Marbach von KALTBACH begrüsst die 31 angereisten UNS-Mitglieder und Gäste vor dem Eingang zu den Höhlengereiften.

 

Vor dem Rundgang kleiden wir uns gemäss Lebensmittelvorschriften ein - von Kopf bis Fuss. 
 

 
Bei einem Zwischenhalt auf einer «Wasserinsel» verköstigen wir den neuen KALTBACH namens Cremig Würzig - eine Gaumenfreude für jeden Käseliebhaber!


Bei Emmi versteht man das Geschäft. Eine reiche Auswahl an Höhlengereiften kann hier in grossen oder kleinen Portionen konsumiert werden.

 
Nach dem Rundgang - wieder in Zivilkleidung - treffen wir uns zum Käseapéro, wo uns Herr Marbach mit weiteren Informationen und Details über die Höhlengereiften so richtig gluschtig macht.

 
Eine Augenweide waren die wunderschön angerichteten und dekorierten Käseplatten beim Apéro-Buffet mit verschiedenen Brotsorten.


Auffallend und erfreulich war bei diesem Event die hohe Anzahl weiblicher Teilnehmerinnen, was im UNS eher selten vorkommt. Wir haben uns über die vielen Damen sehr gefreut!


Der krönende Abschluss des Abends: Unser Mitglied René Lang und seine Frau Brigitte wohnen nur ein kleines Wegstück vom Käsekeller entfernt. Die beiden haben uns, d.h. ein paar langjährige UNS-Mitglieder, noch zu sich nach Hause eingeladen, wo wir einen zweiten Apéro bzw. Kaffee und von René selbstgemachte feine Desserts genossen. Ganz herzlichen Dank!  

 

23. Mai 2013

Psychiatrie Luzern und Kloster St. Urban
  -  
www.lups.ch und www.st-urban.ch

Unser Besuch bei der Luzerner Psychiatrie sowie der Rundgang durch den kunsthistorischen Bereich des ehemaligen Klosters St. Urban war wieder einmal mehr ein Highlight der Extraklasse.

Die Geschichte von St. Urban begann im Jahr 1194, nachdem ein paar Zisternenbrüder nach St. Urban gezogen waren. Ungefähr im Jahr 1200 wurde die erste Kapelle erbaut, das Klostergebäude entstand von 1250 bis 1290 und die wunderschöne Barock-Kirche mit Rokoko-Elementen in den Jahren von 1707 – 1715. Die Kirchenorgel, mit über 2500 Pfeifen, wurde Ende der 80-er-, anfangs 90-er-Jahre restauriert und ist seither unter Musikliebhabern, durch regelmässige Konzertveranstaltungen, weit herum bekannt.

Die erste geschlossene Anstalt für psychisch Kranke entstand in St. Urban im Jahr 1873. Das Wissen über die Psyche des Menschen und die Behandlung psychischer Störungen stand damals noch in den Kinderschuhen. Psychisch Kranke galten als Irre. Folglich wurden jene Orte, an denen psychisch Kranke untergebracht waren, als Irrenanstalten bezeichnet. Daher rührt vermutlich die noch immer weit verbreitete negative Einstellung vieler Menschen gegenüber der Psychiatrie, obwohl diese heutzutage wertvollste Arbeit leistet.     

Im Jahr 2006 ist die Psychiatrie des ganzen Kantons Luzern in St. Urban zentralisiert worden und seit Einführung der neuen Spitalfinanzierung (2012) wird die zentrale Klinik St. Urban, mit Standorten in Luzern, Kriens, Schüpfheim, Wolhusen, Wauwiler Moos, Willisau,  Sursee und Hochdorf, als öffentlich rechtliche Unternehmung geführt. In der LUPS sind über 900 Mitarbeitende für ambulante und stationäre Dienste tätig, sie gilt als attraktive Arbeitgeberin und Ausbildungspartnerin und hat sich als leistungs- und konkurrenzfähige Institution in der Psychiatrie positioniert.

In einer psychiatrischen Klinik gibt es Patienten jeden Alters und beiderlei Geschlechts, auch kommen sie aus allen Gesellschaftsschichten und Hierarchiestufen. Interessant sind statistische Erkenntnisse: Je jünger eine Person in psychiatrische Behandlung kommt, desto kürzer ist die Dauer einer Behandlung bzw. eines Klinikaufenthalts. Dazu kommt: Wer in jungen Jahren eine ambulante oder stationäre Behandlung genoss,  braucht oft nur einmal im Leben psychiatrische Betreuung oder Therapie.


Direktor Peter Schwegler informiert über die Geschichte der LUPS, welche ursprünglich mit dem Klosterleben in St. Urban begonnen hat.


Blick hinter die Kulissen weiträumiger und hochmoderner Lager-, Rüst, Gefrier-, Koch- und Servieranlagen im Verwaltungsgebäude. Die Küche arbeitet 365 Tage im Jahr und kann bis zu 900 Menüs zu einem bestimmten Zeitpunkt heiss servieren. Ein Meisterwerk an Technik und Logistik! 


Wir verlassen die Räumlichkeiten von Verwaltung und psychiatrischer Klink und werden von Direktor Schwegler durch den grosszügigen Park zu den Klostergebäulichkeiten geführt.  


Die Gebäulichkeiten des Klosters sowie die barocke Kirche werden heute vorwiegend für kulturelle Zwecke genutzt.  St. Urban ist ein Ort der Begegnung für Spiritualität, Konzerte, Lesungen sowie Festlichkeiten mit anspruchsvollem Gastronomieangebot.


Blick in die ehemalige Klosterkirche (heute auch Pfarrkirche von St. Urban), die ein prachtvolles Beispiel barocker und zisterzensischer Baukunst und Kultur ist.


Im Konvent befindet sich die grossartige Bibliothek mit kunstvollen Naturholzschnitzereien.


Der nobel ausgestattete Festsaal ist der grösste und repräsentativste Prunkraum der Barockanlage, steht für kulturelle Anlässe oder private Festlichkeiten zur Verfügung und wird je nach Bedarf bestuhlt.


Hier ein grandioser Seminarraum, der auch von externen Interessenten gemietet werden kann. 


Das eindrucksvolle Barock-Treppenhaus im Westflügel des Konvents gilt in der Schweiz als einzigartig.


Zum Abschluss der Führung werden wir in einem der stilvollen Klosterräume mit einem köstlichen Apéro verwöhnt. Ganz herlichen Dank an Direktor Peter Schwegler und das Küchen- und Service-Team!


Einige UNS-Mitglieder und Gäste besuchten vor der Heimfahrt noch das Kloster-Gasthaus Löwen, direkt neben der Klosterkirche. 

 

 

18. April 2013

FLYER Biketec AG, Schwende 1, Huttwil www.flyer.ch

Die FLYER-Geschichte begann 1993. Ein Berufstätiger wohnte auf einem Hügel, arbeitete aber im Tal und musste jeden Abend mit viel Muskelkraft in die Pedalen seines Velos treten, um nach Hause zu kommen. Deshalb begann er eines Tages mit keinen Motoren und Batterien zu experi-mentieren. Daraus entstand das erste Velo mit Antriebshilfe – der «Rote Büffel».

1995 wurde viel investiert und Ingenieure entwickelten technisch super ausgereifte Elektrobikes. Damals war aber der Markt für E-Bikes einfach noch nicht reif. Deshalb kam es 2001 zur Nach-lassstundung und zum Management Buy Out. Seither geht es mit dem FLYER, unter der neu ge-gründeten Firma Biketec AG, bergauf. Wurden 2002 mit 6 Mitarbeitenden noch 850 FLYER gebaut, so waren es 2012 mit 200 Mitarbeitenden bereits 50‘000 FLYER, die in der Schweiz, in Holland, Deutschland und Österreich verkauft wurden (Exportanteil 60 %).


2009 kehrte FLYER von Kirchberg zum Ursprungsort des «Roten Büffels» zurück. In Huttwil wurde das moderne Gebäude erstellt – nach neuestem Minergie-Standard erbaut, mit einer riesigen Pho-tovoltaik-Anlage zur Stromproduktion für den Eigenbedarf. Einiges an Strom kann auch noch ans Netz abgegeben werden. Hier befinden sich FLYER-interessierte UNS-Mitglieder im grosszügigen Empfangsraum, mit  Stefan Braunschweiler (1.v.l.) von FLYER.



Stefan Braunschweiler erklärt, wie die verschiedenen FLYER-Modelle montiert werden. Alles in Handarbeit und vorwiegend von gelernten Velomechanikern.



Das Probefahren mit den verschiedenen FLYER-Modellen wurde rege benutzt. Hier startet gerade Werner Frey zu einer ersten Rundfahrt mit einem klassischen Allroundmodell.



Stefan Braunschweiler gibt letzte Anweisungen für die Fahrt mit dem robusten und entsprechend gewichtigen Kleintransporter.



FLYER-Interessierte auf dem grosszügigen Areal in Huttwil auf Probefahrten.



Die Biketec AG ist es gewohnt, Gäste zu empfangen und auch zu bewirten. Hier beim Apéro.



Fünf UNS-Mitglieder treffen sich auf der Heimfahrt Richtung Luzern noch im Restaurant Rössli in Mauensee zu einem feinen Nachtessen.

 


13. März 2013

Wirth + Co. AG, Schiltwaldstrasse 22, Buchrain  -  www.wirth-ag.ch  

Die Firma Wirth + Co. AG wurde vor über 50 Jahren gegründet. Damals spezialisierten sich drei Gebrüder Wirth auf die Bereiche Tankreinigung, Tankrevision und Tanksanierung. Diesem Geschäftsbereich ist die Wirth + Co. AG bis heute treu geblieben, obwohl diese Sparte lediglich noch 2 – 3 % zur Wertschöpfung beiträgt.

In den letzten Jahren hat sich das Familienunternehmen, das in zweiter Generation von Daniel und Thomas Wirth geführt wird, rasant weiter entwickelt. Das Unternehmen beschäftigt heute rund 220 Mitarbeitende und gilt als führender Schweizer Systemlieferant im blechverarbeitenden Sektor. Hier werden insbesondere Stahl, Alu und Inox verarbeitet, aber auch Kupfer und Messing. Sowohl KMU als auch Grossbetriebe (wie z.B. ABB, Komax, Stadler Rail etc.) treffen bei Wirth + Co. AG auf einen hoch kompetenten Partner, der Produkte aus Metall entwickelt, konstruiert, produziert, lackiert, montiert und liefert – von Kleinteilen bis hin zu Schweisskonstruktion für Schienenfahrzeuge mit höchsten Sicherheitsanforderungen.

Die Geschäftsleitung legt Wert auf seriöse und langfristige Kundenbeziehungen sowie auf gut aus-gebildetes Personal. Thomas und Daniel Wirth achten beim Fach- und Führungspersonal auf kontinuierliche Weiterbildung, denn sie streben die Null-Fehler-Toleranz an und hierfür werden die Mitarbeitenden entsprechend gefordert und gefördert.


Thomas Wirth (links) begrüsst die ankommenden UNS-Mitglieder und informiert via PP-Präsentation über die Entwicklung des Unternehmens und die aktuellen Tätigkeiten.



Die Wirth + Co. AG investiert laufend in die technologische Entwicklung. Hier erklärt uns Thomas Wirth, wie aus grossen Metallplatten Blechteile zugeschnitten werden – alles elektronisch gesteuert, bei maximaler Flächennutzung.



Laser-Zuschneidemaschinen können elektronisch programmiert und dadurch im Schichtbetrieb auch mannlos arbeiten.



Die Arbeitsbereiche sind auf verschiedene Hallen aufgeteilt, mit einer Gesamtproduktionsfläche von
23130 m2 und technologisch hoch modernem Maschinenpark.



Thomas Wirth erklärt hier das Abkanten von Stahl, Inox und Alu mittels Abkantpressen mit bis zu 500 Tonnen Druck. Zugeschnittene Teile werden durch Pressdruck in die nötige Form gebracht und zur Weiterverarbeitung palettisiert.



In der Lackierstrasse werden, bei einer Hängelast von bis zu 600 kg, unterschiedlichste Formate aufgehängt, automatisch vorbehandelt und mit Farben nach Kundenwunsch nasslackiert oder pulverbeschichtet.



Imposant ist die Halle, in der an den Fahrzeugunterbauten und Fahrerkabinen für Bahn und Bus gearbeitet wird. Für das Schweissen von Bauteilen für Schienenfahrzeuge ist die Firma Wirth + Co. AG (nebst einigen ISO-Zertifizierungen) auch nach EN 15085-2 CL1 zertifiziert. 



Zum Abschluss der hoch interessanten und lehrreichen Betriebsbesichtigung wird UNS auch noch ein feiner Apéro serviert. Ganz herzlichen Dank an die Firma Wirth + Co. AG und speziell an Thomas Wirth, der sich für UNS und die verschiedensten Fragen viel Zeit genommen hat.

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