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2012 total fünf Events - für weitere Events bitte scrollen

17. Oktober 2012   

Kernser Edelpilze GmbH, Kerns - www.kernser-edelpilze.ch  

Vor Jahren wollten sich vier Schweizer Landwirtschaftsbetriebe auf die Zucht von Edelpilzen spezialisieren. Sepp Häcki hat es mit den Shiitake-Pilzen letztlich als einziger geschafft. Sein Familienbetrieb steht auf rund 800 M.ü.M., und seine Pilzzucht-Passion begann vor rund 17 Jahren; er experimentierte und tüftelte schier Tag und Nacht, liess sich von einem international anerkannten Mikrobiologen beraten, zahlte in den ersten Jahren Unsummen an Lehrgeld, bis sich erste Zucht- und Markterfolge einstellten. Sepp Häcki erzählt, wie er mit seiner ersten Ernte von 30 kg noch hausieren musste, dann aber rasch einen bekannten Grosskunden gewann: Gate Gourmet! Kurz darauf wurden Gemüsehändler und Gastronomen zu Stammkunden.

Im Familienbetrieb, oberhalb von Kerns, wird 365 Tage im Jahr gearbeitet. Seit 2001 arbeitet Sepp Häcki eng mit der Familie Bucher in Inwil/LU zusammen, wo ebenfalls Pilze gezüchtet werden. Vermarktet werden die Pilze beider Betriebe in erster Linie über den Engroshandel. Wöchentlich werden von Kerns aus 2 – 4,5 Tonnen Edelpilze (Shiitake, Kräuterseitling sowie Shimeji und Grifola) an Grossverteiler und Händler ausgeliefert, davon rund 2,5 Tonnen Shiitake-Pilze.

Bauliche Veränderungen hat Sepp Häcki – soweit das möglich war – laufend getätigt und trotzdem platzt der Betrieb inzwischen aus allen Nähten, denn die Nachfrage nach den exklusiven Kernser Edelpilzen steigt ständig.


Hoch
 über Kerns, an phantastischer Lage (im Hintergrund das Stanserhorn) befindet sich die Kernser Edelpilze GmbH, wo uns Sepp Häcki (und einer seiner Söhne, hier nicht im Bild) bereits erwartet. Das Bild entstand kurz vor Eintreffen der letzten Teilnehmer, vor Beginn der Betriebsbesichtigung.


Erntereife Pilze - eine Augenweide ist dieses Wunderwerk der Kernser Edelpilz-Zucht! Da versteht es sich von selbst, dass alle Besucherinnen und Besucher - nach der interessanten Führung durch den Betrieb -  kiloweise Edelpilze mit nach Hause genommen haben.


Sepp Häcki - ein Landwirt, der ohne Bundesgelder erfolgreich wirtschaftet. Zu sehen sind hier verschiedene Stufen des Reifeprozesses gezüchteter Pilze.


Für das Heranreifen der Pilze sind bestimmte Temperaturen und eine hohe, genau dosierte Luftfeuchtigkeit notwendig, d.h. in den Zuchträumen ist es während der Wachstumszeit dauerhaft feucht und neblig.



Hier erklärt uns Sepp Häcki, wie die Pilze in mikroperforierten Beuteln gezüchtet, ausgereift und geerntet werden. Elementar sei die aus Holzfasern und diversen Zusätzen bestehende Substratproduktion, welche die Basis für das Gewächs in den Beuteln bilde. Elementar sei auch die Hygiene. Bereits ein Fingerabdruck im Innern eines Beutels verderbe den Zuchtprozess.

Wir danken Sepp Häcki und seinem Sohn für sein Engagement für UNS, die Führung durch den Betrieb und den abschliessenden Apéro mit den exquisiten Pilzhäppchen.   
 

 

12. September 2012  

Pilatus-Praxis, Luzern - www.pilatuspraxis.ch

Dr. med. Reto Kummer informiert einige UNS-Mitglieder über die interessante Geschichte der Pilatus-Praxis, die im Sommer 2012 bereits ihr 10-jähriges Jubiläum feiern konnte. Die Pilatus-Praxis war die erste Zentralschweizer Gemeinschaftspraxis in Form einer Aktiengesellschaft. Insgesamt sind 25 Personen in der Praxis tätig, davon zehn promovierte Haus-Ärztinnen und Ärzte, die sich, am Hallwilerweg, in neu renovierten und einladend freundlich hellen Räumen, um eine riesige Anzahl von Patientinnen und Patienten jeden Alters kümmern. Für die ärztliche Assistenz sowie zur Bewältigung von nicht ärztlichen administrativen Aufgaben sind 15 MPA (med. Praxisassistentinnen) verantwortlich.

In der Pilatus-Praxis koordiniert der vom Patienten gewählte Hausarzt auch allenfalls notwendige weiter gehende Behandlungen bei Spezialisten, d.h. der Hausarzt behält so den Überblick über die gesamte Krankengeschichte. Mit dem regionalen Ärztenetzwerk LuMed wird eng zusammengearbeitet.  Patienten können dadurch rasch an den richtigen Facharzt oder Therapeuten überwiesen werden. Auch bislang weit verbreitete und ärgerliche Doppelspurigkeiten für diverse Leistungen (Patienten-Datenerfassung, Anamnese, Labor, Röntgen usw.) gibt es in der Pilatus-Praxis und in der Zusammenarbeit mit LuMed-Ärzten nicht mehr, weil alle elektronisch erfassten Daten, Röntgenbilder, Krankengeschichten usw. dank miteinander korrespondierender Software via Internet direkt an weiter behandelnde Ärzte (Fachspezialisten) weitergeleitet werden können.  

 
Dr. Reto Kummer (oben am Tischende) empfängt uns im geräumigen Personal-Pausenraum mit wohltuender Herzlichkeit, während drei angemeldete UNS-Mitglieder aus der Region Zug in einem aussergewöhnlich hartnäckigen Mega-Stau auf der Autobahn vor Luzern festsassen.



Dr. Reto Kummer zeigt UNS, wie er in seinem Behandlungszimmer auf dem PC Gespräche, Beschwerden, Diagnosen usw. laufend selbst erfasst.


 
Wir erleben Dr. Reto Kummer als einen Mediziner, der die Menschen ernst nimmt, allen mit Respekt begegnet und eine wohltuende Ruhe ausstrahlt. Und er sagt, was wir im UNS seit jeher vertreten, nämlich: Ehrlichkeit und Respekt schaffen gegenseitige Wertschätzung und ein gutes Arbeitsklima. 


 
Nach dem eindrücklichen Rundgang durch die verschiedensten Praxisräume beantwortet uns Dr. Kummer noch zahlreiche weitere Fragen. Dazu werden wir mit feinen Getränken und Knabbereien verwöhnt.  Ganz herzlichen Dank für die Führung, die Infos und den Apéro!

 

 

5. Juni 2012  

G. Baumgartner AG, Fensterfabrik, Hagendorn 
www.baumgartner-fenster.ch

Thomas Baumgartners Vorfahren waren bereits im Jahr 1825 als Störschreiner unterwegs. Bis vor rund 30 Jahren machten sich vier Baumgartner-Generationen als Möbelschreiner einen Namen. Dann übernahm Thomas Baumgartner (fünfte Generation) den Familienbetrieb und investierte ab 1984 laufend in die Spezialisierung von Fenstern. Mit «Saphir integral» hat Baumgartner, in Zusammenarbeit mit Fachhochschulen, herkömmliche Fenstersysteme revolutioniert und eine Holz-Glas-Verbundtechnik entwickelt, welche durch maximalen Glasanteil bis zu 30 % mehr Licht bietet und dies bei verbesserter Statik, optimiertem Einbruch- und Schallschutz, weniger Energieverlust und einigen weiteren Vorteilen.


Hier im  Ausstellungsraum bekommen wir erste Informationen und Einblick in die Details modernster Fensterfabrikationstechnologie.


Hier ein Blick über einen Teil der komplexen Produktionsstrassen, wo sämtliche Bestandteile computergesteuert und dadurch millimetergenau bearbeitet und vollautomatisch fertig zusammengefügt werden.

 
UNS-Besucher scharen sich im um unseren Führer Thomas Baumgartner (ganz rechts) und lassen sich die von A – Z automatisierten Produktionsabläufe erklären, welche mit der Rahmenfertigung beginnen. Im Hintergrund des Bildes sehen wir Holzrahmen unterschiedlicher Grössen, bevor diese auftragsbezogen in die lösungsmittelfreie Oberflächenbehandlung weitergehen.


 
Die bisher grösste Werkserweiterung wurde 2006 fertiggestellt. Um die Auffälligkeit des 18‘000 m2 grossen Geländes für Administrations-, Fabrikations-, Lager- und Speditionshallen optisch vorteilhaft in die angrenzende Kulturlandschaft einzufügen, wurde das Flachdach mit einer Pfeiffengraswiese begrünt und die Gebäulichkeiten wurden durch die hier sichtbare, mit Wildgehölzen bepflanzte fassadenhohe Vegetationswand umzäunt. Fantastisch und deshalb auch mehrfach preisgekrönt!

 

 

11. April 2012 

Fuchs-Design AG, Stansstad - www.fuchs-design.ch

Oliver Fuchs wagte bereits als 27-jähriger den Sprung in die berufliche Selbständigkeit. Er entwarf Motive für das Bedrucken von T-Shirts und Pullovern und lieferte seine Ideen und Produkte an bekannte Kurorte und Firmen. Im Jahr 2004 gelang dem jungen Designer und Querdenker das Kunststück, den Wettbewerb von Swiss Olympic zu gewinnen, für die offizielle Bekleidung der Schweizer Athletinnen und Athleten während den Olympischen Spielen. Das gleiche Meisterstück schaffte er auch für die Olympiade in Turin 2006, für Peking 2008 und für Vancouver 2010. Seither projektiert er immer wieder Grossanlässe mit spektakulären Details. Heute beschäftigt er 17 Mitarbeitende und pflegt Kontakte in der ganzen Welt. Mit Oliver Fuchs ist ein aussergewöhnlicher Unternehmer am Werk, mit deutlich spürbarer Freude an ständig neuen Herausforderungen.


Oliver Fuchs begrüsst die 15 UNS-Gäste mit einem Apéro im Showroom und erzählt uns zahlreiche Anekdoten aus den vergangenen Jahren.



Hier zeigt uns Oliver Fuchs, wie bisherige Projekte entstanden sind – von ersten Ideen und Skizzen, bis hin zur akribischen Planung zahlloser Details.


 
Oliver Fuchs‘ Projektideen sorgen häufig weltweit für Furore, so wie diese Riesenkuh im Hintergrund von Roger Federer.  


 
Nach Besichtigung der Produktionsbereiche Siebdrucken, Nähen und Sticken führt uns Oliver Fuchs auch noch ins Lager seiner Fertigprodukte.



Und – wie gewohnt im UNS – treffen sich einige Besucher/innen anschliessend noch zum Nachtessen und Netzwerken in der wunderschön gelegenen Pizzeria am See.

 

 

1. März 2012 

Atmoshaus AG, Sempach-Station - www.atmoshaus.ch


Die Atmoshaus AG wurde von Beat und Evelyne Niederberger gegründet. Rund 50 Mitarbeitende sind im Unternehmen tätig; sie erstellen Eigenheime und Wohnungen. Ende Oktober 2011 hat die Atmoshaus, nach einer effektiven Bauzeit von nur 6 Monaten, das von UNS besuchte ökologische Plus-Energie-Verwaltungsgebäude bezogen. Das vierstöckige Gebäude setzt völlig neue Massstäbe bezüglich Ökologie und Umwelt, denn die Stromerzeugung mit der Fotovoltaik-Anlage erzeugt mehr CO2-freie Energie, als übers ganze Jahr für Heizung, Kühlung und Warmwasseraufbereitung verbraucht wird.


Die hellen Büros werden im Winter CO2-frei beheizt und im Sommer auf angenehme Raumtemperaturen gekühlt. Selbst während der wochenlangen «Eiszeit» im Februar 2012 habe es keinerlei Probleme mit ausgeglichenen Raumtemperaturen gegeben.


 
Hier, in einem relativ kleinen Raum, befindet sich das ganze Herzstück der Plus-Energie-Technik.



Im obersten Stockwerk befindet sich eine Wohnung mit traumhafter Fernsicht nach allen Seiten. Auf der Terrasse, in der Abenddämmerung, ist im Hintergrund noch der Pilatus schwach erkennbar. Ganz links Beat Niederberger.




Das zauberhafte Buffet werden die Besucher/innen wohl nicht so schnell vergessen - Ganz herzlichen Dank!


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